17. Juni 2000 - Jugendcafé, Bad Schwartau

Mein erster Auftritt. Das Publikum bestand aus knapp 20 Freunden und Verwandten. Mein eigentliches Programm mit eigenen Songs dauerte etwas über eine Stunde, die anschließende "Wunschstunde" mit Ärzte-Songs und zahlreichen anderen Liedern nochmal zwei Stunden länger. Für mich das erste Mal, dass ich erleben durfte, wie einige meine Lieder mitsingen konnten und dass alle ihren Spaß hatten.


8. Juli 2000 - Kindergarten "Spatzennest", Bad Schwartau

Ich hatte mich auf Anfrage einer Bekannten bereit erklärt, bei einer Jubiläumsfeier eines Kindergartens ein paar "kindertaugliche" Songs beizutragen. Dieser Tag hatte allerdings ein Unglück nach dem anderen parat. Vor gut 50 Leuten fiel plötzlich beim ersten Song ein Verstärker aus, ein kurzes "Umbasteln" löste zwar das Problem, aber meine Nervosität wuchs ins Unermessliche. Nachdem ich zwei Songs gesungen hatte, setzte der Regen ein, so dass wir mein Equipment schnell abdecken mussten, mein Auftritt wurde dann in die Turnhalle verlegt. Meine damalige Freundin kippte mir dann aber noch aus Versehen das Wasser auf der Abdeckplane über den Rücken. Als ich mich umgezogen hatte, war die Sonne wieder zurück und die Turnhalle entsprechend leer, außer einer Horde wilder, gröhlender, ausgelassener Kinder, die mich trotz Verstärker ziemlich alt aussehen ließen. Irgendwie zog ich trotzdem mein Programm durch, nur um später zu erfahren, dass alle draußen meine Musik hatten hören können und sie ihnen sogar gefallen hatte.


17. März 2001 - Jugendcafé, Bad Schwartau

Und wieder das Jugendcafé. Wieder um die 20 Leute aus dem Freundes- und Bekanntenkreis. Mein Programm war jetzt generell schon zwei Stunden lang, eigene Songs im Wechsel mit Songs von den "Ärzten" bis "Metallica". Für Abwechslung sorgten auch die anwesenden Kinder und das Baby meines damaligen Chefs, das auch bei Schlafliedern anstatt einzuschlafen lieber laut am Schreien war.


12. März 2005 - Jugendcafé, Bad Schwartau

Vier Jahre waren vergangen seit meinem letzten Auftritt und dementsprechend viele neue Songs und Gäste dazu gekommen. Das Jugendcafé war mit 30 Leuten fast randvoll. Nie zuvor hatte ich ein Publikum, das meine Texte so gut konnte und so begeistert meine Darbietung verfolgte. Eine Stunde meiner besten Songs hatte ich unter dem Motto "Das Leben, die Liebe und der ganze Rest" zum besten gegeben. Der Auftritt machte richtig Spaß, selbst als mir bei "Schlaf' ein, kleine Sternschnuppe" erst beim vierten Versuch der Text einfiel, brachte mich das nicht aus dem Konzept. Ganz im Gegenteil, das Publikum freute sich so mit dem verwirrten Künstler, dass mir dieser Moment als einer der lustigsten des ganzen Auftritts im Gedächtnis blieb. Anschließend spielte ich über eine Stunde gewünschte Coversongs von den "Ärzten" und gab sogar einen Song von "Tenacious D." zum besten. Nach über zwei Stunden ging dann ein rundum gelungener Auftritt zu Ende. Zudem hatte ich den Auftritt von zwei Kameras filmen lassen und das Ganze anschließend geschnitten, nachbearbeitet und meine erste Live-DVD erstellt.

-> Weitere Infos zur DVD "Das Leben, die Liebe und der ganze Rest"
-> Konzertausschnitt "Voll lieb" (4:10 Min., WMV, 3,0 MB)


19. November 2005 - "Tag der Hausmusik", Jugendcafé, Bad Schwartau

Als Svea mich fragte, ob ich mit ihr ein paar Lieder bei einer Musikveranstaltung im Jugendcafé singen würde, sagte ich mal spontan zu. Vor gut 50 Gästen am Ende von zahlreichen klassischen Darbietungen mit Violine, Cello und Klavier wollten wir gemeinsam ein paar Songs von Bryan Adams, Juli und Roxette zum besten geben. Unverschämterweise hatte man die Violinistin vor uns bereits als den "Höhepunkt des Abends" angekündigt, ok, sie hatte schon vor dem Papst und zusammen mit dem weltbesten Geiger gespielt, aber was heißt das schon. Also begann ich unseren Auftritt mit dem Kommentar "Der Höhepunkt ist ja bereits vorbei, jetzt kommen nur noch wir", der spontan lautes Gelächter und den ersten Applaus erntete. So hatten wir schonmal das Publikum auf unserer Seite. Das schien aber generell recht angetan von etwas "anspruchloserer" Musik zu sein, also rockten wir weiter das Haus. Besonderen Applaus bekam ich für "Tag am Meer", meine Eigenkomposition. Am Ende mussten wir sogar ein Stück erneut singen, weil das Publikum laut nach einer Zugabe verlangte und dann laut mitklatschte. Also alles in allem ein perfekter Auftritt mit der Erkenntnis, dass ein "fremdes" Publikum nicht schlimmer sein muss und dass Entertainment alles ist.


14. Juli 2011 - Tag der offenen Tür bei "Die Cantine", Lernzentrum, Oldenburg

Über zwei Monate hatte ich ein Jahr zuvor die Jugendlichen im Tonstudio betreut und danach selber dort meine CD "Lebenswellen" aufgenommen, somit war es für mich selbstverständlich, am Tag der offenen Tür der "Cantine" auch einen Teil der Live-Musik zu übernehmen. So unterstütze ich nicht nur die Band der Jugendlichen bei ein paar Songs, ich spielte auch drei halbstündige Sets mit eigenen Songs wie "Auf und ab", "Mit mir" und "Das Leben geht weiter". Leider war das Publikum recht überschaubar und bis auf ein paar vertraute Gesichter von früher auch nicht richtig aus der Reserve zu locken, aber für mich war es eine schöne Erfahrung, mal wieder vor Publikum zu spielen.

-> Konzertausschnitt "Auf und ab" (3:50 Min., YouTube)